Soziale Kompetenz & Teamfähigkeit

1880 fand der Franzose Max Ringelmann heraus, dass die Leistung des Einzelnen abnimmt, je größer die Gruppe wird. Es ging als eines der ersten sportpsychologischen Experimente in die Geschichte ein. Heute nennt man dieses Phänomen den Ringelmann-Effekt. Er steigt mit der Zunahme der Interaktionsdichte in der Sportart weiter an. Die Leistungsverluste sind mit einem Verlust an Motivation und Kooperation zu erklären und können durch die Steigerung der sozialen Kompetenzen minimiert werden. In unseren Trainings werden Sie lernen, wie man die Leistungsverluste so gering wie möglich hält und sogar Synergie schafft. Synergie wird definiert als Zusammenwirken verschiedener Kräfte und Faktoren der Art, daß die Gesamtwirkung größer ist, als die Summe der Wirkung der Einzelkomponenten. In den bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen konnten die sozialen Kompetenzen in einem fünf- bis sechsstündigem Training um 8,5 Prozent gesteigert werden. Dies führte zu einer über zehnprozentigen Steigerung der Spielleistung.

Soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit schließen Konkurrenzverhalten und Rivalitäten nicht aus sondern helfen eine Kompetenz zur Konkurrenz und somit eine Leistungssteigerung zu schaffen.

Unter Sozialen Kompetenzen verstehen wir Werte wie Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Dialogfähigkeit- und Bereitschaft, mitmenschliche Sensibilität, Empathie, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Konflikt-, Reflexions- und Kritikfähigkeit (selbst/fremd), Verantwortungsbewusstsein und die Übernahme von medienwirksamen- und mannschaftsdienlichen Verhaltens sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zur Über- und Unterordnung.